Malaga Pura Vida

Demnächst gibt es eine eigenständige Webseite über Malaga. Auch hier erwarten euch Reportagen, Tipps, Fotos und das ein oder andere Video.

Nach 13 Jahren habe ich von Tarifa ehrlich gesagt genug und kann mir eingestehen, dass der heftige Levante einfach nur noch eine Belastung in meinem Alltag ist. Gerade die letzten beiden Jahre war der Levante mehr als unerträglich, und die windstillen Tage konnte ich gefühlt an einer Hand abzählen. Es ist an der Zeit,  etwas neues zu erleben.

Warum also nicht Málaga.

Mit winterlich moderaten Temperaturen, einer guten Infrastruktur, und einem charmanten  Flair erscheint mir diese Stadt im Vergleich zu anderen größeren Städten in Andalusien durchaus eine Alternative zu sein.
Der dortige Wohnungsmarkt ist nicht so pervertiert auf Geld verdienen ausgerichtet, als in Tarifa.

Und es gibt durchaus weitere Kritikpunkte, welche einem das Leben in Tarifa erschweren können und leider hat sich Tarifa in den letzten Jahren auch sehr zum negativen verändert. Es st einfach zu hip geworden, und dämliche Hipster gibt es auch.
Die Altstadt ist im Sommer zu einer großen Partymeile verkommen, welche man gar nicht erst aufsuchen möchte.
… und irgendwann hat man auch alle Partys durch. Auch die, welche mehrere Tage dauern.

Hinzu kommen die Kohorten von Träumern und Spinnern welche mit irrsinnigen Ideen in Tarifa Fuß fassen wollen, was schon an der mangelten Kompromiss- und Arbeitsbereitschaft scheitert. Auch das ist jährlich das gleiche.
Dabei es gibt in Tarifa auch nicht viele Privilegien zu verteilen. Denn diese muss man sich in vielen Jahren ganz einfach verdienen und erarbeiten.
Tarifa ist sicher ein Paradies. Zweifelsohne, aber dummerweise hat das Jahr 365 Tage, welche täglich hart erkämpft werden müssen. Ein Spaziergang ist Tarifa sicher nicht, und wer sich hier halten kann muss schon was drauf haben.

Die Tarifeños und Tarifeñas

Die Tarifeños sind wirklich ein lustiges Völkchen und ich kenne sicher die halbe Stadt, und werde als einer von ihnen angesehen. Immernoch begeistert mich der irreale Groove, welcher mit den bekannten Realitäten nichts zu tun hat. Im Grunde muss man sich 100% auf dieses Leben einlassen, da ehe nichts funktioniert. Es ist die Perfektion einer „Scheiß-egal Haltung“, welche auch noch viel Spaß macht, da man jederzeit ein paar Tage in einer Bar verschwinden kann. Das interessiert in Tarifa kein Schwein.
Die Maxime in Tarifa besteht aus der Nichtanerkennung von Problemen, denn diese sind äusserst unbeliebt.

“na, und wenn es am schönsten ist, soll man ja weiter ziehen :)”, also, auf nach Málaga …..

Auf meiner neuen Webseite “www.MalagaPuraVida.com” gibt es einiges zu sehen.