Instagram

ist richtig geil. Keine Frage! Der qualitative Level ist teilweise so hoch das man fast schon Minderwertigkeitskomplexe bekommt. Mich erstaunen manche Fotografen, deren Bildstyle über unzählige Fotos durchgängig der gleiche ist, was ich wirklich als Genuss wahrnehme. Selbst das Beleuchtungssetup ist immer stimmig. Klasse.

Natürlich habe ich auch sehr schnell meine Lieblinge gefunden, was ja auch der Sinn von Instagram sein sollte. So trennt man die Spreu vom Weizen. Erfreuliches kommt für mich aus Russland, was einen auf medial anderen Kanälen eher nicht erreicht. Wirklich, sehr schöne Arbeiten. Das gleich gilt für Fotos aus China, oder Japan. Coole Sachen, Respekt!

Andererseits kann man so lange auf einem WC-Stein herum lutschen, dass dieser irgendwann einem Diamanten ähnelt. Ich würde bei der stundenlangen Arbeit mit Photoshop wahnsinnig werden. Vieles ist einfach auch sehr künstlich, zu glatt, und inszeniert. Es fehlt mir manchmal an einer dokumentarischen Ausdrucksweise. Aber, es kann ja auch jeder machen, was er will. Für mich ist Instagramm eine Bereicherung mir einem unterhaltsamen Faktor.

Meine Beiträge sehe ich als Sammelsurium meiner Fotos. Zum Teil sind es Auftragsarbeiten, und zum Teil ist es eine Dokumentation aus der südlichsten Stadt Europas. … und wie jeder sieht, mag ich natürlich knalligere Farben und einen Pop-up Style. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich in dem schönsten Land der Welt lebe 🙂